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sw-Collage

anno erzählt“ ist ein Geschichtsprojekt, dass im September 2017 startete und dass mit vier Geschichtscafés pro Jahr Nachbarn im Brunnenviertel zusammenbringen will. Menschen, die schon seit langem im Brunnenviertel wohnen und solche, die erst vor kurzem in den Kiez rechts und links von der Brunnenstraße gezogen sind, sollen durch das Projekt zur Geschichte des Brunnenviertels zusammen kommen.

Bei den Geschichtscafés geht es um den Austausch – zwischen den Experten und Menschen wie zwischen den Menschen untereinander. Statt anspruchsvoller wissenschaftlicher, historischer Vorträge betonen die Geschichtscafés das erzählerische Element. Es soll ein für Laien verständlicher, erster Zugang zur Geschichte des Brunnenviertels geschaffen werden.

In den kommenden 2 1/2 Jahren möchten wir, eine Geschichtswerkstatt mit Vernetzungsfunktion aufbauen, die im Anschluss aus sich selbst heraus funktionieren soll.

Parallel beginnt der Aufbau eines öffentlichen Archivs mit Bildmaterial und Dokumenten, die die Historie des jetzigen Gebietes des Brunnenviertels betreffen. Im Jahr 2019 soll dieses Archiv dann eröffnet werden. Im Brunnenviertel sichtbar möchten wir zudem ca. 4 „Nachdenkzeichen“ installieren. Über einen QR-Code wird man zu historischem Material, in Form von Video, Audio, Fotos u.ä. ins Internet geführt werden.

Interessierte und Zeitzeugen können sich gerne bei uns melden.

Das Projekt betreuen und begleiten:
Andrei Schnell [Geschichte, Journalismus, Archiv]
&
Sulamith Sallmann [Fotografie, Web, Archiv]


Das Projekt „Anno erzählt“ ist eine Aktivität des Brunnenviertel e.V., einem Stadtteilverein, der generationsübergreifend, inklusiv, interkulturell und von Anwohner für Anwohner ehrenamtlich arbeitet.

Das Projekt „Anno erzählt“ wird unter dem Titel „Geschichtswerkstatt Brunnenviertel“ vom Quartiersmanagement Brunnenviertel-Brunnenstraße gefördert. Die Gelder stammen aus dem Topf „Soziale Stadt„, einem Programm der Städtebauförderung, die vom Bund, den Ländern und Gemeinden gertragen wird.