War die Ranke wirklich rot?

*** Anmeldung wegen begrenzter Teilnehmerzahl (Corona) erforderlich ***

Herr Sauer ist ein einmaliger Zeitzeuge, denn er kennt das Ranke-Gymnasium noch aus der Zeit von vor 1976. Damals befand sich die Schule noch in der Lütticher Straße. Aus dieser Zeit stammt auch ihr Ruf als „rote Ranke“. Ein Ruf, der ihr bis in die 2000er Jahre anhaftete, wie Herr Sauer sagt. Die orangefarbene Schule, die seit Jahren leersteht, war in den 1970er Jahren spektakulär gut bestückt. „Es gab wahrscheinlich in Berlin keine besser ausgestattete Schule als unsere“, sagt Herr Sauer. Er kann als Zeitzeuge Auskunft geben bis zu den Jahren als die Diskussion um die Zusammenlegung mit dem Diesterweg-Gymnasium begann. Bis zu seiner Pensionierung hatte Herr Sauer verantwortliche Positionen an beiden Schulen inne.

Andrei Schnell stellt zu einigen Themen ein paar Fragen, dann sind die Gäste mit ihren Fragen dran. Dann geht es weiter zum nächsten Gesprächskapitel.

Achtung: Wegen Beschränkung der Teilnehmerzahl durch den Veranstaltungsort ist eine Anmeldung unter annoerzaehlt@brunnenviertel.de erforderlich.

Termin: Sonnabend, 25. September, 14 Uhr.

Ort: Musikschule Fanny Hensel, Swinemünder Straße 80

Entfällt: Wie über Mauer hinweg berichten?

Dieser Termin entfällt wegen Erkrankung des Zeitzeugens.

Gerhard Specht war Chef vom Dienst beim 1988 gegründeten RIAS TV. Die Abkürzung steht für Rundfunk im amerikanischen Sender und war streng genommen ein Staatssender. Zumindest kein öffentlich-rechtlicher Sender. Seine Aufgabe war es, die Bürger in der DDR und in Ostberlin mit Nachrichten zu versorgen. Also ein Instrument im kalten Krieg? Und wie konnte man über die DDR berichten, wenn diese alles tat, um dies zu verhindern? Und wie baut man einen Fernsehsender überhaupt auf?

Andrei Schnell stellt zu einigen Themen ein paar Fragen, dann sind die Gäste mit ihren Fragen dran. Dann geht es weiter zum nächsten Gesprächskapitel.

Achtung: Wegen Beschränkung der Teilnehmerzahl durch den Veranstaltungsort ist eine Anmeldung unter annoerzaehlt@brunnenviertel.de erforderlich.

Termin: Sonnabend, 2. Oktober, 14 Uhr.

Ort: Familienzentrum Wattstraße, Wattstraße 16.

DDR-Fluchthelfer erinnert sich an Tunneljahre

Hasso Herschel war einer der erfolgreichsten und berühmtesten Helfer für DDR-Flüchtlinge. Über 1.000 Menschen, die mit dem sozialistischen System unzufrieden waren, verhalf er auf vielen Wegen zusammen mit befreundeten Helfern in den Westen. Er wird von seinen drei Tunnelbauten unter der Bernauer Straße erzählen, von denen der Tunnel 29 der bekannteste ist.

Einführen in das Thema Tunnelfluchten wird Dietmar Arnold, Vorsitzender des Vereins Berliner Unterwelten. Er wird über gescheiterte und geglückte Fluchten durch den Untergrund sprechen. In den historischen Gewölben der ehemaligen Oswald-Berliner-Brauerei wird ein im Originalmaßstab nachgebauter Fluchttunnel zu sehen sein.

Treffpunkt für die Veranstaltung ist die Brunnenstraße 142. Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr, Treff ist zehn Minuten vorher. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei. Der Eintritt ist frei. Eine verbindliche Anmeldung unter 0157 37 644 065 ist aufgrund des begrenzten Teilnehmerzahl zwingend erforderlich.