Brunnenviertel im Humboldtforum

Objekte
Menschen aus dem Brunnenviertel spenden Geschichtsobjekte. Foto: Andrei Schnell

Danke an das Humboldtforum in Alt-Mitte. Im neuaufgebauten Schloss werden für ein halbes Jahr Objekte von Freunden von Anno erzählt zu sehen sein. An zwei Terminen am 1. und am 8. Oktober erzählten sechs Teilnehmer mal sehr persönliche und mal einfach nur persönliche Geschichten. Das Humboldtforum suchte Ur-Weddinger und ihre Erlebnisse. Die sechs Erzähler brachten je ein Objekt mit. Anhand dieses Gegenstandes ihrer Erinnerung erzählten sie ihre Geschichte. Die Objekte werden ein halbes Jahr lang in den Werksräumen des Humboldtforums zu sehen sein. Der Bericht wird schriftlich zusammengefasst und mitausgestellt.

War die Ranke wirklich rot?

*** Anmeldung wegen begrenzter Teilnehmerzahl (Corona) erforderlich ***

Herr Sauer ist ein einmaliger Zeitzeuge, denn er kennt das Ranke-Gymnasium noch aus der Zeit von vor 1976. Damals befand sich die Schule noch in der Lütticher Straße. Aus dieser Zeit stammt auch ihr Ruf als „rote Ranke“. Ein Ruf, der ihr bis in die 2000er Jahre anhaftete, wie Herr Sauer sagt. Die orangefarbene Schule, die seit Jahren leersteht, war in den 1970er Jahren spektakulär gut bestückt. „Es gab wahrscheinlich in Berlin keine besser ausgestattete Schule als unsere“, sagt Herr Sauer. Er kann als Zeitzeuge Auskunft geben bis zu den Jahren als die Diskussion um die Zusammenlegung mit dem Diesterweg-Gymnasium begann. Bis zu seiner Pensionierung hatte Herr Sauer verantwortliche Positionen an beiden Schulen inne.

Andrei Schnell stellt zu einigen Themen ein paar Fragen, dann sind die Gäste mit ihren Fragen dran. Dann geht es weiter zum nächsten Gesprächskapitel.

Achtung: Wegen Beschränkung der Teilnehmerzahl durch den Veranstaltungsort ist eine Anmeldung unter annoerzaehlt@brunnenviertel.de erforderlich.

Termin: Sonnabend, 25. September, 14 Uhr.

Ort: Musikschule Fanny Hensel, Swinemünder Straße 80

Entfällt: Wie über Mauer hinweg berichten?

Dieser Termin entfällt wegen Erkrankung des Zeitzeugens.

Gerhard Specht war Chef vom Dienst beim 1988 gegründeten RIAS TV. Die Abkürzung steht für Rundfunk im amerikanischen Sender und war streng genommen ein Staatssender. Zumindest kein öffentlich-rechtlicher Sender. Seine Aufgabe war es, die Bürger in der DDR und in Ostberlin mit Nachrichten zu versorgen. Also ein Instrument im kalten Krieg? Und wie konnte man über die DDR berichten, wenn diese alles tat, um dies zu verhindern? Und wie baut man einen Fernsehsender überhaupt auf?

Andrei Schnell stellt zu einigen Themen ein paar Fragen, dann sind die Gäste mit ihren Fragen dran. Dann geht es weiter zum nächsten Gesprächskapitel.

Achtung: Wegen Beschränkung der Teilnehmerzahl durch den Veranstaltungsort ist eine Anmeldung unter annoerzaehlt@brunnenviertel.de erforderlich.

Termin: Sonnabend, 2. Oktober, 14 Uhr.

Ort: Familienzentrum Wattstraße, Wattstraße 16.